Wer wir sind

Das Ministerium für Vorstellungskraft ist ein Kollektiv kreativer Denker und Macher, die mit ihrem gemeinsamen Wissen und ihrer Vorstellungskraft Bibliotheken und andere kulturelle Einrichtungen bei der Entwicklung eines zukunftsorientierten Konzepts unterstützen, einschließlich der entsprechenden Strategie und der Arbeitsformen. Das Konzept können wir anschließend in einen innovativen Einrichtungsplan mit einer einzigartigen Identität umsetzen, die dem Charakter der Bewohner aus der Umgebung entspricht. Wir haben bereits umfassende Erfahrung mit Bibliotheken gesammelt, aber auch mit Kooperationsformen zwischen Bibliotheken und sonstigen kulturellen Einrichtungen und Organisationen, die mit Beständen arbeiten. Mit dem von uns entwickelten Konzept und Arbeitsprozess können wir die Partner solcher Kooperationsformen in ein gemeinsames Engagement einbinden. Wir verfolgen aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und kennen die Trends und Entwicklungen beim Bau und der Einrichtung von Bibliotheken, in den Niederlanden und im Rest der Welt.

Inspiratie

86%

Creatie

95%

Participatie

78%

Was wir machen

Unsere Gesellschaft braucht gut informierte Bürger, die sich für die lokale Gemeinschaft engagieren und mit anderen Bürgern Gespräche über die Probleme vor Ort führen wollen. Es geht darum, aus gemeinsamen Erkenntnissen clevere und kreative Lösungen zu erarbeiten. Unserer Ansicht nach ist die Beratung dieses kollektiven Verständnisses eine wichtige neue Aufgabe von Bibliotheken und anderen kulturellen Einrichtungen. Dabei geht es um die Stimulation der Wissensschaffung, um neue Arbeits- und Kooperationsformen mit Partnern und der Öffentlichkeit, um Austausch und Co-Creation. Dazu setzen Sie den Bestand der Bibliothek, Ihre eigenen Fachkenntnisse und das Wissen der lokalen Gemeinschaft ein. Diese neue Arbeitsweise setzt eine anregende Umgebung voraus, in der Menschen einander begegnen können und aktiv herausgefordert werden, Inspiration, Wissen und Erkenntnisse zu finden und miteinander zu teilen. Dass dafür Raum verfügbar ist, darum kümmern wir uns beim Design von Innenausstattungen, ohne Standardlösungen einzusetzen.

Aus welchem Anlass auch immer: Sparmaßnahmen, eine Fusion, ein neues Gebäude… der Ausgangspunkt ist ein klares Konzept für die Bedeutung der Bibliothek oder der kulturellen Einrichtung für die lokale Gemeinschaft. Wir tragen dazu bei, ein Konzept zu entwickeln, indem wir als kritischer und unabhängiger Sparringspartner auftreten und dabei die richtigen Fragen stellen: welche Entwicklungen laufen ab, welche Rolle möchte die Organisation dabei spielen und was bedeutet das für die Praxis? In einer offenen und aktiven Kooperation mit unseren Auftraggebern machen wir uns auf die Suche nach Antworten auf diese Fragen. Dabei setzen wir unser Expertenwissen und umfassendes Netzwerk ein. Wir erkunden die Änderungen in der Gesellschaft, untersuchen die Kernwerte der Organisation und suchen die DNA des lokalen Umfelds.

Noch keine konkreten Pläne, aber brauchen Sie eine Vision, mit der die Gemeinde weitermachen kann? Wir verfolgen genau, was in der Gesellschaft passiert und sind gut informiert über Trends und Entwicklungen im Bibliotheksbau und -design, sowohl in den Niederlanden als auch im Rest der Welt. Gerne nutzen wir unser Wissen und unsere Erfahrung, um inspirierende Ausflüge zu organisieren, Präsentationen zu halten und klare und überzeugende Visionsdokumente zu erstellen.

Wir setzen das Konzept in einen Einrichtungsplan um, der dem Gebäude eine starke, unverwechselbare Identität gibt. Da wir uns vom Standort, dem Charakter und der eventuellen Geschichte des Gebäudes inspirieren lassen, sind unsere Entwürfe immer präzise darauf zugeschnitten. Wir bieten ein einmaliges und innovatives Design, das dem Bedarf der lokalen Gemeinschaft und der Rolle, die die Partner dabei spielen wollen, gerecht wird.

In Absprache mit unseren Auftraggebern entwickeln wir ein Narrativ, eine deutliche und interessante Geschichte, in der die wichtigsten Motive der Organisation und deren Repräsentation im neuen Gebäude beschrieben werden. So entsteht eine verbindende und richtungsweisende Geschichte, die bei der Kommunikation nach außen genutzt werden kann und intern dazu beiträgt, den Kurs zu halten und die Mitarbeiter zu motivieren.

In Absprache mit unseren Auftraggebern entwickeln wir ein Narrativ, eine deutliche und interessante Geschichte, in der die wichtigsten Motive der Organisation und deren Repräsentation im neuen Gebäude beschrieben werden. So entsteht eine verbindende und richtungsweisende Geschichte, die bei der Kommunikation nach außen genutzt werden kann und intern dazu beiträgt, den Kurs zu halten und die Mitarbeiter zu motivieren.

Wir sind Anhänger der Methode „Lernen durch Tun“ und unterstützen Bibliotheken und Partnereinrichtungen bei der Entwicklung neuer Arbeitsformen. Wir begeben uns mit ihnen auf die Suche nach wertschöpfenden Experimenten, betreuen deren Durchführung und organisieren ihre kritische Bewertung, sodass allmählich eine nachhaltige neue Arbeitspraxis entstehen kann. Wir verfügen über das Know-how, um bei der Konzeption und Umsetzung der sinnvollen Programmgestaltung und der Konzeption und Organisation von (Eröffungs-)Veranstaltungen zu helfen.

Bibliotheekblad, die Fachzeitschrift für öffentliche Bibliotheken in den Niederlanden und Flandern, hat uns darum gebeten, 10 bedeutende niederländische Architekten (u. a. Francine Houben, Jo Coenen und Winy Maas) über ihre Ansatzpunkte und Erfahrungen beim Bau öffentlicher Bibliotheken zu interviewen. Diese Frage war der Beginn einer faszinierenden Entdeckungsreise zur Typologie öffentlicher Bibliotheken im 21. Jahrhundert. Sie hat zur Vertiefung unserer Konzepte geführt und ermöglicht es uns, Bibliotheken bei Neu- oder Umbauten und bei der Zusammenarbeit mit Architekten noch besser zu unterstützen.

Manifesto

Beim Ministerium für Vorstellungskraft unterstützen wir Bibliotheken, die von der Notwendigkeit einer Wende überzeugt sind und den von uns entwickelten neuen Arbeitsprozess einführen möchten. Dazu haben wir einige spezielle Arbeitsformen entwickelt, die in Einrichtungskonzepte umgesetzt werden können. Sie haben dafür gesorgt, dass unsere Ansichten zu öffentlichen Bibliotheken sich geändert haben und wir für öffentliche Bibliotheken einen neuen Referenzrahmen verwenden. Daher haben wir, inspiriert von „The participatory museum“ von Nina Simon, ein eigenes Manifest geschrieben, das einen Programm der Bibliothek der Zukunft enthält.

Partizipation in der Bibliothek: warum und wie?

Immer mehr öffentliche Bibliotheken sind damit konfrontiert, dass es nicht mehr reicht, das derzeitige Produkt- und Serviceangebot der Bibliothek zu modernisieren oder zu verbessern. Sie brauchen ein radikal neues Konzept, dessen Ziel nicht nur die persönliche Entwicklung, sondern die Förderung der kollektiven Intelligenz der lokalen Gemeinschaft ist. Dies erfolgt über die aktive Nutzung des Bestands zur Unterstützung des Wissensaustauschs und Gewinnung von Erkenntnissen. Um deutlicher zu machen, was die Bibliothek damit erreichen kann, möchten wir im Folgenden fünf Aussagen nennen, die alle Bibliothekare gerne von ihren Besuchern hören würden. Sie zeigen, wie die unterschiedlichen Formen von Interaktion und Ko-Kreation dazu beitragen können, dass der Bestand kontinuierlich angereichert wird und die Besucher sich tatsächlich mit ihrer Bibliothek verbunden fühlen.

  • Die Bibliothek hat eine Bedeutung für mein Leben.
    Wenn man eine fragende Haltung einnimmt und aktiv auf Ideen, Geschichten und die Kreativität der Besucher reagiert, wird ihr Engagement zunehmen. Das Engagement betrifft dann sowohl die Angebote (den Bestand, die Aktivitäten) als auch das Wohlergehen und den Fortbestand der Bibliothek.
  • Die Bibliothek und ihr Bestand bieten mir den Kontext, bestimmte Themen und Entwicklungen zu verstehen, und lassen mir Raum für meine eigenen Ansichten.
    Indem man mehrere Geschichten und Gesichtspunkte anbietet, hilft man den Besuchern, eine eigene Sichtweise zu entwickeln und sie aus unterschiedlichen Perspektiven zu untersuchen.
  • Es gibt immer einen Grund, wieder hinzugehen, weil es ständig etwas Neues zu sehen oder zu erfahren gibt.
    Wenn man Menschen die Möglichkeit bietet, während ihres Besuchs Ideen, Wissen, Geschichten und Erfahrungen auszutauschen, sorgt man für ständige Entwicklungen und tief greifende Erfahrungen, ohne viel in teure Präsentationen usw. investieren zu müssen.
  • Die Bibliothek ist für mich eine kreative Umgebung, in der ich mich ausdrücken kann, indem ich selbst etwas produziere.
    Nicht alle wollen passiv Ihre Angebote konsumieren. Bieten Sie Ihren Besuchern die Gelegenheit, selbst etwas anhand der Materialien, die Sie Ihnen bieten (dem Bestand) zu erschaffen.
  • Sie ist ein angenehmer Treffpunkt, wo ich gerne hingehe, um mich mit Freunden oder auch Leuten, die ich noch nicht kenne, auszutauschen.
    Schaffen Sie Raum für Begegnungen, Gespräche und Dialoge, sorgen Sie jedoch dafür, dass Sie sich von einem Debattierclub oder Stadtteilzentrum unterscheiden, indem Sie immer eine Verbindung zum Bestand herstellen.

Projekte

Deventer Bibliothek20180715133112
Prototypen für eine neue Sammlungspraxis20170415160416
Sammlungsvision20170215153604
Hereford library, UK20170215151101
Bibliothek Uden20170115142522
Geertruidenberg Bibliothek20160215135122
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Team

Wir ergänzen einander mit unseren vielseitigen Fachkenntnissen und Talenten perfekt und sind in der Lage, für alle Aspekte eines Änderungsprozesses Unterstützung zu bieten, ganz gleich, ob es um Konzept- und Strategieentwicklung, eine zeitgemäße Innenausstattung, die Einführung einer neuen Arbeitsweise oder den Entwurf eines überraschenden Veranstaltungsprogramms geht: Wir stellen für jeden Auftrag das beste Team zusammen.

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